Vom Blümchenverein zum Golddorf

1952: Fusionsgedanken

 

1975 erobert Hoetmar sowohl im Landes- als auch im Bundeswettbewerb Gold. Der Grundstein zu diesem Erfolg liegt einige Jahre zurück. Die beiden Vereine, Schützen- und Heimatverein, setzten sich 1952 an einen Tisch, um über eine Fusion zu sprechen. Der langjährige Bürgermeister Heinrich Stork und Franz Tilkorn, Vorsitzender des Schützenvereins.

 

 

Ende der 50er Jahre: Erste Verschönerungsaktion des Dorfes

 

Unter der Leitung von Hubert Eusterbrock, Vorsitzenden des Heimatvereins wurde eine erste Verschönerungsaktion angekurbelt »Hoetmar soll schöner werden«. Preise wie Harken und Spaten winkten für's Mitmachen. Der Grundstein für den späteren Erfolg war damit gelegt.

 

 

22. März 1953: Offizielle Umbenennung in Schützen- und Heimatverein

 

Die Vorsitzenden des Heimatvereins seit Zusammenschluss mit dem Schützenverein waren:

 

 

1964: Vom „Blümchenverein“ zur Golfschmiede
Hubert Eusterbrock, Wilhelm Schulz, Alfons Sickmann, Franz Hellmann, Bernhard Besselmann, Wilhelm Offers, Hermann Lange wählten 1964 den Vorstand des Heimatvereins zu wählen. Einstimmigkeit herrschte darüber, dass es notwendig sei, um die vielen Aufgaben der Heimatpflege erfolgreich angehen zu können, einen Kreis Verantwortlicher zu haben, der auf fördernde Mitglieder und die Unterstützung vieler Vereine rechnen kann.

 

In den folgenden Jahren wurde unter der Regie des Heimatvereins echter Bürgersinn an den Tag gelegt. Die anfänglich kleine Gruppe, die häufiger als »Blümchenverein« belächelt wurde, schaffte es, die gesamte Bevölkerung für die Idee der Ortsverschönerung zu begeistern. Ganz Hoetmar hat gezeigt, daß durch ein harmonisches Zusammenwirken und ein gut funktionierendes Vereinsleben echte Gemeinschaftsleistung erbracht werden kann. Engagement, Fleiß und Opferbereitschaft der Hoetmarer Bürger waren in den folgenden Jahren nicht nur Worte, sondern wurden in die Tat umgesetzt und auch von offizieller Seite belohnt.

 

 

1971 & 1973: Gold auf Kreisebene und Silber im Landeswettbewerb

 

Hoetmar wurde als »Blumendorf« über seine Grenzen hinaus bekannt. Hervorragender Blumenschmuck verschönte Vorgärten, Häuserfassaden, Balkone und freie Plätze. Neben der Silberplakette erhielt Hoetmar 1973 für besonders gute Durchgrünung des Ortes als Sonderpreis der Landwirtschaftskammer einen Urweltmammutbaum.